Ich denke oft an Piroschka

Ich denke oft an Piroschka ist der Titel eines Romans von Hugo Hartung aus dem Jahr 1954.

Handlung [Bearbeiten]

Andreas, ein in die Jahre gekommener Schriftsteller, erinnert sich bei einer Zugfahrt (nach dem akustischen Signal) an seine Jugendliebe aus Ungarn. Als junger Mann fuhr er 1923 als Austauschstudent mit Studenten auf der Donau nach Budapest. Er verliebte sich auf dem Schiff in eine junge hübsche Frau namens Greta. Mit ihr (und einem geigenden Zigeuner) verbrachte er die Nacht in Budapest. Doch leider musste er am nächsten Tag zu seiner "Ferienfamilie" in einen entlegenen Ort in der Puszta ("Hódmezővásárhelykutasipuszta") und Greta an den Balaton.

Andreas lernt in der Puszta Piroschka, die Tochter des Stationsvorstehers, kennen. Sie verbringen romantische Tage, bis eine Karte von Greta eintrifft. Daraufhin beschließt er, zu Greta an den Balaton zu fahren. Piroschka, die vom Inhalt der Karte durch ihre Mutter Bescheid weiß, beschließt Andreas zu folgen und bringt ihn in eine prekäre Lage, als sie mit Greta und ihm zusammentrifft. Als Andreas endlich begreift, für wen sein Herz tatsächlich schlägt, ist es beinahe zu spät. Doch ein Happy End, wie sonst in Komödien üblich, gibt es für die beiden nicht.

Adaptionen [Bearbeiten]

Es gibt eine Hörspielfassung des Stoffes; ferner fand 1955, ebenfalls unter diesem Titel Ich denke oft an Piroschka, eine Verfilmung des Stoffes mit Liselotte Pulver, Gustav Knuth und Gunnar Möller unter der Regie von Kurt Hoffmann statt. Sowohl Roman und Hörspiel als auch der Film sind inhaltlich ähnlich und in vielen Teilen sogar gleich.

Sándor Kenéz I. Kreis 23,H-6821 Székkutas, Ungarn Zwischen den KM-Steinen 180 u. 181.
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